„She said“ nicht die ganze Wahrheit
Emilia von Senger mit dem Familienwappen der von Senger und Etterlins. Illustration und Collage von mir.

„She said“ nicht die ganze Wahrheit

Die Gründerin des queerfeministischen Buchladens „She Said“, Emilia von Senger, wird auf Instagram mit der NS-Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert. Eine öffentliche Debatte, wie mit dem Nazierbe umzugehen ist, bleibt bislang allerdings aus.

Die Gründerin des Buchladens „She Said“, Emilia von Senger, reagierte auf Instagram mit einem Statement auf den Vorwurf, nicht ausreichend transparent mit den (finanziellen) Hintergründen der Gründung umgegangen zu sein. Sie schreibt: „Einen queerfeministischen Buchladen zu eröffnen und gleichzeitig nicht über seine Nazi Familiengeschichte zu sprechen, geht nicht.“ Allerdings scheint es sehr wohl zu gehen, denn genau das hat sie getan.

Deutsche mit Nazi-Hintergrund

Doch beginnen wir am Anfang: Am Montag veröffentlichten Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah ein Video auf Instagram, in dem sie unter dem Titel „Nazierbe“ über die Verstrickung von Vermögen aus NS-Familien in die Kulturbranche sprechen. Mit dem Label „Deutsche mit Nazi-Hintergrund“ benennen sie dabei diejenigen von uns, die keinen so genannten „Migrationshintergrund“ haben, sondern von Deutschen abstammen, die während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland lebten und – sofern nicht das Gegenteil bewiesen ist – Täter*innen waren.

Julia Stoschek – Milliardärin durch NS-Zwangsarbeit

Konkret sprechen sie über die Familien von Julia Stoschek, deren Urgroßvater Max Brose, nationalsozialistischer Wehrwirtschaftsführer und Gründer der Firma Brose, war. Julia Stoschek ist Gesellschafterin des Familienunternehmens und Milliardärin. Als Sammlerin ist sie gut vernetzt in der Kunstszene und eine einflussreiche Persönlichkeit im Kulturbetrieb. Dass ihr Vermögen auch durch die Zusammenarbeit mit der Wehrmacht und unter Ausbeutung von Zwangsarbeiter*innen entstanden ist, tut ihrem Fame dabei keinen Abbruch.

Die von Senger und Etterlins

Aber zurück zu Emilia von Senger, das zweite Beispiel von Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah. Emilia von Senger ist die Urenkelin des hochrangigen Wehrmachtsgenerals Fridolin von Senger und Etterlin, der u.a. am Überfall auf Polen beteiligt war und sich nach dem Krieg mit der Himmeroder Denkschrift für die Remilitarisierung Deutschlands eingesetzt hat. Ihr Großvater, Ferdinand von Senger und Etterlin, war ebenfalls überzeugter Nationalsozialist und als Wehrmachtssoldat u.a. am Russlandfeldzug beteiligt. Nach dem Krieg war er u.a. im Bundesamt für Verfassungsschutz tätig, in der Bundeswehr und später Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte Mitteleuropa. Die von Senger und Etterlins (Emilia trägt heute nur einen Teil des Namens, im Unterschied zu ihrer Schwester Stella) sind alter deutscher Adel, das Familienvermögen hat den 2. Weltkrieg offenbar unbeschadet überstanden, vermehrte sich möglicherweise zwischen 1933 und 1945 noch.

Privilegien, Vermögen, Einfluss

Das alles lässt sich leicht auf Wikipedia nachlesen, was Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah getan haben. Sie stellen sich und den Zuschauer*innen die Frage: Wie geht das: während einer Pandemie einen sehr großen Laden in bester „Kreuzköllner“ Lage zu mieten, mehrere Mitarbeiter*innen zu beschäftigen, maßgefertigte Designerregale einbauen zu lassen usw.? Das geht selbstverständlich nur mit sehr großem Vermögen. Vermögen, das einer Täter*innen-Familie entstammt. Emilia von Senger hat in unzähligen Interviews darüber gesprochen, dass sie mit der Buchhandlung einen „Safe-Space“ für BIPoC und Queers schaffen möchte. Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah fragen sich, inwieweit dieser Ort tatsächlich ein sicherer ist für die Nachfahr*innen von Opfern des Nationalsozialismus. Emilia von Senger ist mehrfach privilegiert: Sie ist weiß, kommt aus einer vermögenden Familie und ist dank der Reichweite ihrer Schwester Stella (57.000 Follower*innen) innerhalb der Buchcommunity auf Instagram schnell aufgestiegen. Sie hat den Buchladen am Kottbusser Damm ohne Bankkredit eröffnen können. Über ihre Privilegien spricht sie allerdings selten. Ich habe extra mehrere Interviews mit ihr aufmerksam gelesen, in keinem von diesen (I, II, III, IV) spricht sie über ihre extrem privilegierte Position.

Kann man familiäres Vermögen differenzieren?

Zurück also zum (so gesehen erzwungenen) Statement von Sengers. Die Inhaberin des Buchladens erklärt, das Geld, mit dem sie „She Said“ aufbaue, stamme nicht vom Geld ihrer Großeltern väterlicher- sondern mütterlicherseits. Inwiefern man ererbtes familiäres Vermögen noch so differenzieren kann oder sollte, will ich an dieser Stelle nicht beantworten. Das Vermögen das in „She Said“ steckt, wurde nach Aussage von Sengers jedenfalls größtenteils durch die „Ruhr Nachrichten“ aufgebaut, einer Tageszeitung die 1949 als Nachfolgerin der „Tremonia“ gegründet wurde. Hier lässt sich weniger eindeutig belegen, welche Rolle die Vorfahr*innen von Sengers in der NS-Zeit spielten. Feststeht, dass auch der Urgroßonkel mütterlicherseits, der die Zeitung vor und nach dem Krieg führte, ein Wehrmachtssoldat war und die Tremonia-Zeitung bis auf eine kurze Unterbrechung auch zwischen 1933 und 1945 erschien. Von Sengers Großonkel, Lambert Lensing, war ab 1940 im Oberkommando der Wehrmacht in Berlin in der Abteilung Propaganda tätig. Ende 1948 erhielt er als Altverleger eine Lizenz für die Ruhr Nachrichten.

Verantwortung nicht nur auf Nachfrage

Was macht man nun mit dieser Information? Eine Buchhandlung, die sich dezidiert antifaschistisch positioniert, existiert nur, weil es sich eine reiche Erbin leisten kann, sie zu eröffnen. Weniger vermögende Buchhändler*innen sind längst der voranschreitenden Gentrifizierung Berlins zum Opfer gefallen. Emilia von Senger schreibt: „Für mich ist She said ein Gegenentwurf zu allen Werten, für die die drei Großväter standen.“ Das ist schön, aber eben auch privilegiert – denn so einen „Gegenentwurf“ aufbauen und unterhalten zu können, ist den meisten Menschen finanziell nicht möglich. Das ist natürlich weder von Sengers Schuld noch ist sie jemandem Rechenschaft schuldig. Es besteht hier keine rechtliche Verpflichtung, vielleicht aber eine moralische? Oder ist es einfach so, wie Hengameh Yaghoobifarah twitterte?

Welche Verantwortung tragen Nachfahr*innen von NS-Täter*innen heute? Und müssen sie erst von Menschen aus weniger privilegierten, marginalisierten Gruppen darauf hingewiesen werden, um sich dieser Verantwortung zu stellen? Welche Verantwortung trage ich selbst? Emilia von Senger verspricht auf Instagram maximale Transparenz, veröffentlicht ihr Statement allerdings auch ausschließlich auf dieser Plattform. Auf der Webseite der Buchhandlung sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf die Vorwürfe. Auch auf Twitter ist es ruhig, ganz zu schweigen von herkömmlichen Medien. Lediglich die taz hat bislang einen Artikel dazu veröffentlicht. Der ist allerdings alles andere als objektiv und reiht hauptsächlich Whataboutism und Relativierungen aneinander.

Hier der Original-Beitrag von Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah auf Instagram:

Offenlegung: Ich habe mich vor Eröffnung des Buchladens „She said“ bei Emilia von Senger erfolglos um eine Teilzeitstelle als Buchhändlerin beworben.

Dieser Beitrag hat 13 Kommentare

  1. Christoph

    Finde es interessant, wie die beiden Instagramer eine komplett westdeutsche Betrachtung durchführen… aber vielleicht auch folgerichtig

  2. Marcus Wolf

    Hallo,

    sag mal, warum sollte Emilia von Senger offenlegen, woher ein Teil ihres Geld zum Aufbau ihres Ladens kam? Warum sich öffentlich schämen für ein Tun, was in jeder Hinsicht gegen „ihre“ Familientradition steht – wenn man von der schieren Bereitschaft, Geld verdienen zu wollen, einmal absieht? Ihr eigenes Tun steht und spricht ja wohl für sich selbst und, Ja, sie war und ist privilegiert. Und sie ist vernetzt, auch mit anderen Privilegierten, und Ja, auch mit ihrer Schwester. Ich stell mir grad vor, ich lauf an einer Buchhandlung vorbei und sehe da ein Statement: „Sorry Leute, mein Opa und mein Ur-Opa hatten Vorteile während des deutschen Naziregimes. Ein Teil meines Kapitals für diesen Laden hat sich irgendwie auch daraus entwickelt, ohne dass ich dazu befragt worden wäre. Ich hab´s angenommen und hab diesen Buchladen hier aufgebaut, ich hab´s nicht zu den Vermehrern des alten Nazivermögens getragen, ich vermehre es mit diesem Geschäft. Also entscheidet selber, für was ihr mich halten wollt und ob ihr bei mir kaufen wollt.“ Schaut für mich nicht danach aus, als ob Emilia sich irgendeinem Schicksal ergeben hätte. Also, für mich ist das ein gelungenes Beispiel für die Befreiung aus einer Familiengeschichte, was vermutbar keine allzugrosse Aktivierungsbarriere erfordert hat. Wo also und bei wem liegen die Defizite? Welche Leute gewinnen und was gewinnen diese Leute, die mit dem Finger auf Emilia von Senger zeigen? Und, viel bedeutender, was gewinnen oder verlieren all die Leute, die LGBTQ+ als Bestandteil unserer Gesellschaft weiterbringen wollen?

  3. Carmen Lange

    Ich finde es sehr wichtig, das NS-Erbe aufzuarbeiten (ich tue das auch beruflich seit 35 Jahren), aber zu der Aufarbeitung gehört unbedingt auch, dass es glücklciherweise bei uns keine Sippenhaft wie in der Nazizeit gibt. Was ist ihr vorzuwerfen, was kann sie für ihre Vorfahren? Wenn wir das konsequent weiter denken und Menschen für die Handlungen ihrer Vorfahren, als sie noch nicht auf der Welt waren, verantwortlich machen, befinden wir uns bald wieder in dunklen zeiten. das ist einfach nur reaktionär und hat mit Fortschritt, Emanzipation etc. überhaupt nichts zu tun.
    Carmen Lange

    1. Ulla

      Hallo Carmen Lange,
      niemand spricht von „Sippenhaft“. Es geht in dieser Debatte lediglich darum, ob jemand, der von den Verbrechen des Nationalsozialismus indirekt noch heute profitiert, einen „Safe Space“ für marginalisierte Menschen aufbauen und betreiben sollte, ohne zumindest eine Transparenz darüber herzustellen, wie dieses Privileg finanziert wird. Ich habe im Text auch deutlich gemacht, dass es hier nicht um (rechtliche) Schuld geht, sondern die Frage nach der Verantwortung gestellt. Emilia von Senger erkennt diese Verantwortung ja (inzwischen) eindeutig an, was auch aus ihrem Statement (im Text verlinkt) deutlich wird. Selbstverständlich kann die Gründerin von „She said“ nichts dafür, was ihre Vorfahr*innen getan haben. Niemand von uns kann das. Aber wenn wir – was in linken, queeren, feministischen Räumen getan wird – unsere Privilegien reflektieren, gehört es unbedingt dazu, auch das Privileg von Reichtum, Erbe, (kulturellem) Kapital zu reflektieren.
      Mein Blogartikel ist im Übrigen kein Angriff, sondern dient der Zusammenfassung der Debatte, die außerhalb von Instagram nicht zugänglich war. Ich formuliere bewusst fragend und nicht urteilend.
      Viele GRüße
      Ulla

  4. Moholi Ndking

    Caren Miesenberger in der taz macht es sich etwas zu leicht in ihrem Artikel. Abgesehen von ihrem Selbstmitleid wegen ihrer sprachlosen Familie, verweist sie auf zahlreiche Verbrechen in der Umgebung, womit dann die moralische Tat von Frau Senger wohl entschuldigt ist. Wer sich wie Frau Senger dermaßen in den (sozialen) Medien darstellt, sollte sich und ihr Handeln auch hinterfragen lassen.
    Natürlich ist sie überpriviligiert und sie genießt diese Privilegien weiter. Sie kann auf den halben Nachnamen verzichten, aber auf das Vorteile bringende ‚von‘ nicht. Jutta Dittfurth war da weiter!
    Der Buchladen ist ein Teil der Gentrifizierungsproblematik, Darauf geht die Autorin mit keinem einzigen Ort ein. Der Buchladen ignoriert ganz bewusst durch Auftreten und sprache die lokale (migrantische) Gesellschaft. Das akademische, vermeintlich internationale, Englisch wird nach außen gelebt. Man erlebt diese Ignoranz auch in der Auswahl der Bücher. Wo bleibt die Abteilung türkischer, arabischer, afrikanischer etc feministischer Literatur? Was nicht im akademischen angelsächsischen Diskurs besprochen wird, gibt es hier nicht.
    Der Laden ist nichts, als ein weiteres Produkt der Gesinnung ‚Konsum als Politik‘. Diesen Leuten reicht es, einfach ‚das Richtige, am richtigen Ort‘ zu kaufen. Mehr nicht. Konsumwelt pur. Würde Frau Senger so gerne die Welt mit ihrem Geld retten, könnte sie Übersetzungen fördern, afrikanische Büchereien gründen, Frauen vor ihrem Laden Bücher in deren Muttersprache retten oder einfach an die ehemaligen Arbeiter der Ruhrzeitung verschenken.
    Als letzter Punkt ist die Frage, inwiefern steht Frau Senger mit ihrem identitätspolitischem Laden nicht in der Tradition der Großväter? Haben diese nicht eine Terrordiktatur unterstützt, die Menschen nur auf ihre Identität reduziert haben? wird da nicht eine schreckliche Familientradition fortgesetzt?
    Man kann die Diskussion um Frau Senger als überflüssig empfinden, wenn man die rassistischen verbrechen, die derzeit in Deutschland passieren, ansehen. Man kann aber auch müde sein von überprivilegierten Menschen, die mit ihrer Konsumwelt behaupten, moralisch über allen anderen zu stehen.

  5. August

    Mann muss mit Ambivalenzen umgehen lernen und selbige auch mal aushalten. Aber ganz ehrlich, bei der Menge an Geld die für alles notwendig war, muss doch jeder wissen: Das kann keiner erwirtschaften ohne andere zu drangsalieren. Da werden Immobilien im Spiel sein und Beteiligungen an Unternehmen die sicherlich auch mal unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren.

    Ich finds halt lustig, dass die Fleischerei Dönninghaus nach einem öffentlichen Aufschrei die eigene Chronik korrigiert und offen mit der Vergangenheit umgeht. Aber eine fortschrittliche Denkerin wie Frau von Senger nicht. Da kann man nachbessern, muss nicht gleich alles in den Müll.

    Schön wäre doch der Gedanke, dass das Geld glühender Nazis nun einen Safeplace finanziert! Und die politisch Linke muss aufhören sich gegenseitig zu zerreißen, auch das was die Hipster im eh schon gentrifizierten Kreuzkölln da treiben bringt einen gesellschaftlichen Shift.

  6. Helene

    Hallo,

    Zu folgendem Zitat hätte ich gerne einen Faktencheck

    „Ihr Großvater, Ferdinand von Senger und Etterlin, war ebenfalls überzeugter Nationalsozialist und als Wehrmachtssoldat u.a. am Russlandfeldzug beteiligt.“

    Ich wüsste gerne woher Sie sicher wissen, dass Ferdinand von Senger und Etterlin überzeugter Nationalsozialist war? Ein junger Mann aus dem Geburtsjahrgang 1923 hatte ja keine andere Wahl als bei der Wehrmacht eingezogen zu werden, daher kann alleine eine Beteiligung am Russlandfeldzug nicht als Beleg herhalten.

    Besten Dank!

    1. Ulla

      Hallo Helene,
      Ich habe diese Informationen aus den Statements von Emilia von Senger und Etterlin, die es selbst recht offen formuliert, wie ihre Vorfahren so drauf waren.
      Im Übrigen glaube ich auch nicht an die Mär der „unschuldigen jungen Männer“, die ja gar nicht anders konnten…
      Ich hoffe, Ihre Frage ist beantwortet. Ich möchte zudem betonen, dass es in der Debatte nicht um die individuelle Schuld der von Senger und Etterlins geht, sondern um die Frage, ob Emilia mit dem Erbe (finanziell wie kulturell) nicht hätte transparent(er) umgehen sollen, wenn sie den Anspruch erhebt, ein Safe(r) Space schaffen zu wollen.

  7. Mara

    Was an dem taz-Artikel schräg ist, ist die völlige Ignoranz, dass es nicht um eine Sippenhaft geht, natürlich kann Frau von Senger nix für die Taten ihrer Vorfahren. Aber es geht um die Herkunft des Besitzes, mit dem sie diesen schicken Buchladen mitten in einer Pandemie und eben in einem so gentrifizierten Bezirk wie Neukölln eröffnet. Da gibt es einfach ein Tabu, das sich vor lauter Begeisterung über die Art des Ladens, (den ich by the way großartig und wichtig finde!) etablieren konnte. Es wäre eine große Geste gewesen, hätte sie sich, irgendwann und von selbs, dazu geäußert: Dass es eben nicht nur ihr eigener Verdienst ist, so einen Laden eröffnen zu können. Da wurde eine Chance vertan. Trotzdem: Sie nimmt Kritik an und bezieht Stellung, und ich traue ihr zu, dass sie daraus lernt und sich mit diese Erfahrung weiterentwickelt. Die eigene Bezugnahme auf das Familienerbe ist doch auch etwas, was sich mit dem Älterwerden entwickeln darf.

  8. erforderlich

    worum gehts nun? Um Geld? Oder doch nur um die falsche Gegend, in der die falschen Menschen einen Buchladen aufmachen? Und Ihn einrichten läßt! Und auch noch im Pandemiezeiten! Halleluja!

    @Mara: Es ist zuerst ihr eigener verdienst, den Laden geöffnet zu haben.
    @Ulla: Ich spreche mit alten Menschen, die das bestätigen, woran Du nicht glaubst..Oft, nicht immer.
    @Ulla: Wie weit gehen wir zurück mit unseren Vorfahren?

    @Moholi: Ich bin mir sicher, dass die Menschen, die dort arbeiten, die Frage nach afrikanischer/türkischer usw Literatur usw. interessiert beantworten/aufnehmen werden.

    Viele Kommentare erschrecken mich sehr…

    Love and Peace

  9. Susanne Wieser

    Vielen Dank für den Artikel. Was mir etwas zu kurz kam (auch in allen anderen Beiträgen über diese Thematik) ist die Antwort auf die Frage: Wie sähe ein verantwortungsvoller Umgang mit so einem Geld denn konkret aus? Das ist eine spannende Frage, welche leider überhaupt nicht beantwortet wurde (oder versucht wurde, zu beantworten). Wenn diesbezüglich ein Statement präsentiert worden wäre, hätte man da die Diskussion richtig beginnen können. So bleibt diese Debatte meines Erachtens viel zu schwammig, um sie fundiert bewerten zu können .

  10. Riad

    Das mag jetzt etwas haarspalterisch oder am Thema vorbei anmuten, aber das Unternehmen Barbarossa war der Überfall auf die Sowjetunion. Der Vernichtungskrieg im Osten war kein „Russlandfeldzug“. Bei dem Begriff bist Du eher bei Napoleon…

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