Der Hase im Pfeffer - feministischer Blog
„Da liegt der Hase im Pfeffer“ ist eine Redewendung mit der ausgedrückt wird, wo ein Problem seine Ursache hat. Meiner Ansicht nach ist das in einer großen Anzahl der Fälle entweder das Patriarchat und / oder der Kapitalismus. „Da liegt der Hund begraben“, könnte man auch sagen, aber das ist kein so schöner Name für einen Blog.
Ursprünglich sollte „Der Hase im Pfeffer“ meine Plattform sein, auf der ich mich mit den patriarchalen Strukturen, die uns täglich das Leben schwer machen, auseinandersetze. Inzwischen nutze ich dafür hauptsächlich meinen Instagram-Account, dem rund 25.000 Menschen folgen.
Die Webseite war lange Plattform für den Wochenrückblick aus feministischer Perspektive, der von 2020 – 2025 jeden Sonntagabend erschien.
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Über mich (Ulla Scharfenberg)
Geboren wurde ich in Marburg, in eine liebende und sorgende Herkunftsfamilie (ein glückliche Startvoraussetzung, die viel zu oft übersehen wird, wenn wir über Privilegien sprechen). Ich habe mit einigen Wechseln und unter großen Schwierigkeiten die Schule mit Abitur beendet und anschließend in Kassel Politikwissenschaft studiert. In erster Linie habe ich aber in drei Kneipen gearbeitet und mit meiner ersten Depression im Erwachsenenalter zu tu gehabt. Nach ungefähr acht Semestern hatte ich meinen Bachelor Abschluss (meine Abschlussarbeit habe ich über „Autonome Nationalisten“ geschrieben, eine damals noch recht junge Erscheinungsform der modernen Nazis) und bin anschließend nach Berlin gezogen mit einem losen Plan, im Journalismus zu arbeiten. Das hat so mittel gut geklappt. Erst habe ich für die Amadeu Antonio Stiftung das Portal mut-gegen-rechte-gewalt.de redaktionell betreut und den Sächsischen Förderpreis für Demokratie organisiert und war dann kurz bei der Jungen Welt (Sport & Feuilleton) und bei stern.de.
Nach ein paar ruhigeren Arbeitsjahren im Personalbereich kündigte ich 2019 meine unbefristete Festanstellung im Öffentlichen Dienst und machte neben meinem Masterstudium der Personalentwicklung eine vom Arbeitsamt geförderte Weiterbildung als Trainer*in in der Erwachsenenbildung. Seit 2021 bin ich selbstständig in der Seminar- / Workshopleitung und arbeite zudem Teilzeit in einer Gewaltschutzeinrichtung.
Hier geht es zu meinem Workshop-Angebot:
